Sportplatz-Sanierung

Nach über 30- jähriger Nutzung war unser Hartplatz vor allem im Sommer zu einer harten, steinigen Betonpiste geworden, der Oberbelag durch Wind und Wetter sowie durch die lange Beanspruchung völlig verschlissen.

Der Platz hatte keine ausreichende Drainage mehr. Hervorstehende, zum teil gebrochene Randsteine sowie Löcher im Platz selbst bargen eine große Verletzungsgefahr. Aus diesen Gründen bemühte sich der TuS 07 sieben Jahre lang um Fördermittel zur Sanierung des Platzes. Hier ein Überblick über den Werdegang zur Sanierung unseres Hartplatzes zum Rasenstadion.

16.03.1983 Bereits kurze Zeit ach der Durchführung des Großprojektes Turn- und Gymnastikhalle richtet sich das Augenmerk auf den Sportplatz. Eine neue Decke für den Platz wird erstmals in Erwägung gezogen aber aufgrund fehlender finanzieller mittel immer wieder zurückgestellt.
27.02.1989 Dem Wunsch vieler vor allem aktiver Mitglieder folgend, wird das Thema Sportplatzsanierung zum ersten Mal wieder in der Vorstandschaft besprochen. Ein Antrag zur Aufnahme in die Prioritätenliste des Landkreises soll gestellt werden, um entsprechende Zuschüsse zu erhalten.
03.04.1989 Es erreicht uns die Mitteilung, dass in der o.g. Prioritätenliste bereits zehn Antragsteller verzeichnet sind, somit ist mit einer längeren Wartezeit bis zur Erlangung der Fördermittel zu rechnen.
09.10.1989 Ein Gutachter vom SWFV besichtigt den Platz und meint, dass zu mindestens die Oberdecke erneuert werden muss.
15.10.1989 Zwei in Sachen Sportplatzbau erfahrene Architekten begutachten ebenfalls den Platz. Auch sie plädierten für eine Erneuerung des Tennenbelages sowie eine neue Randeinfassung. Im Platz befinden sich bereits mehrere Löcher, die nur fachmännisch ausgebessert werden können. Außerdem informieren sie uns über die Kosten. So würde eine provisorische Sanierung der Oberdecke ca. 70.000,-DM kosten Hierfür gebe es keine Zuschüsse. Nur für eine komplette Erneuerung ( Kosten zu diesem Zeitpunkt: 350.000,-DM) würden Zuschüsse vergeben. Auch wird man darüber informiert, dass Zuschüsse nur bei Installation einer Unterflurberegnungsanlage, zu erhalten sind.
08.11.1989 Durch zwei im Landkreis realisierte Projekte rückt man auf Platz 8 vor. Man einigt sich darauf, den Platz mit Zuschüssen vollkommen neu zu sanieren.
09.06.1990 Der Sportstättenbeirat des Landkreises, welcher für die Erstellung der Prioritätenliste verantwortlich ist, besichtigt den Platz. Der TuS 07 rückt auf die siebte Stelle vor.
19.07.1993 Der TuS 07 befindet sich auf der betreffenden Liste nun auf dem fünften Platz.
10.01.1994 Starke Regenfälle überfordern das unzureichende Drainagesystem. Das Wasser fließt nicht mehr richtig ab. Vor dem Sportheim bilden sich große Wasserlachen.
19.05.94 Nach erneut starken Regenfällen überlegt man, die Drainage sofort zu erneuern. Erste Vorschläge hierzu werden beraten.
07.09.95 Da eine Sportplatzsanierung nur beim Einbau eines Bewässerungssystem bezuschusst wird, bemüht man sich bei der Verbandsgemeinde um die Rückübertragung der Quelle Im Grund zur Bewässerung des Platzes. Die Anfrage wird positiv entschieden. Die Quelle kann genutzt werden.
10.01.1995 Der TuS 07 rückt auf die 3. Stelle der Prioritätenliste vor. Mit einem Zuschuss ist somit aller Voraussicht nach 191996 zu rechnen.
21.01.1995 Auf dem Platz findet eine erste Besichtigung durch Dipl.-Ing. E. Rech statt. Nach seiner Ansicht muss die Oberdecke komplett abgetragen und das Drainagesystem vollkommen erneuert werden.
28.01.1995 Es werden mehrere Bodenproben durch Herrn Rech entnommen. Diese bestätigen, 25 cm des Oberbaues müssen abgetragen werden.
10.06.1995 Der TuS 07 rückt plötzlich an die erste Stelle der Prioritätenliste, da der TuS Gerbach sein Projekt vorerst fallen lässt und auf den bereitgestellten Zuschuss verzichtet.
22.06.1995 Ein Vertreter der Kreisverwaltung erklärt in der stattfindenden Sitzung im Sportheim, dass für eine Sanierung unseres Platzes Landesmittel in Höhe von 160.000,-DM zur Verfügung stehen würden. Der Zuschuss muss jedoch sofort beantragt, d.h. mit der Planung muss sofort begonnen werden. Alle Beteiligten, die anwesende Vorstandschaft und OB Schöll sprachen sich dafür aus, die Gelegenheit zu ergreifen und das Projekt sofort in Angriff zu nehmen. Ziel der Planung ist die Sanierung und Umwandlung des Platzes in ein Rasenspielfeld, womit man dem Wunsch vieler Mitglieder entsprechen wolle. Entsprechende Zuschussanträge werden an Kreis, Verbands- und Ortsgemeinde gestellt.
22.07.1995 In einer weiteren Sitzung werden die Mitglieder des Gemeinderates und des Fördervereins über das bevorstehende Projekt informiert. Auch hier sprachen sich alle Beteiligte für das Projekt aus. Es wurden verschiedene Möglichkeiten über die Gestaltung des neuen Platzes diskutiert, u.a. war die Rede von einem gänzlich neuen Platz oberhalb der alten Anlage oder zwei parallel in nördliche Richtung verlaufende Plätze anzulegen.
01.08.1995 Mit OB Schöll und Dipl.-Ing. Rech wurde man bei der Kreisverwaltung vorstellig, um alternative Planungsmöglichkeiten zu besprechen. Es wurde uns mitgeteilt, dass einzig und allein eine Sanierung des alten Platzes bezuschusst wird, wobei es keine Rolle spielt, ob ein Tennen- oder Rasenplatz angelegt wird. Für einen zweiten Platz würde der Verein keine finanzielle Unterstützung erhalten.
04.08.1995 Dipl.-Ing. Rech aus Sippersfeld wird offiziell beauftragt die Gesamtplanung zu übernehmen und dei notwendigen Antragsunterlagen zu erstellen.
15.08.95 Die ersten Antragsunterlagen werden bei der Kreisverwaltung eingereicht und von dort an die Bezirksregierung ach Neustadt weitergeleitet. Sie bestehen aus Baubeschreibung, Projektbegründung, Gesamtfinanzierung, Finanzierung der Folgekosten Aufstellung der zu erbringenden Eigenleistung.
20.11.1995 Der TuS 07 erhält den Bewilligungsbescheid für einen Zuschuss in Höhe von 160.000.-DM
15.12.1995 Die Verbandsgemeinde bewilligt einen Zuschuss in Höhe von 20.000.- DM und die Kreisverwaltung sieht ebenfalls in ihrem Haushalt 45.000.-DM für den TuS 07 vor. Hinzu kommt der bereits zu Anfang gewilligte Zuschuss der Ortsgemeinde in Höhe von 40.000.- DM. Die finanziellen Zuwendungen belaufen sich somit auf insgesamt 265.000.-DM. Die Eigenleistung wurden mit 105.000.-DM beziffert. Hinzu kommen Eigenmittel in Höhe von 10.000.-DM und eine Kreditaufnahme in Höhe von 70.000.-DM. Die Gesamtkosten belaufen sich voraussichtlich auf 450.000.-DM.
05.01.1996 An diesem Tag waren der 1. Vorsitzende Jakob Bauer und das Mitglied des Gemeinderates Hans Karlin beim Wasserzweckverband Westpfalz in Weilerbach, bezüglich der Wasserversorgung des Platzes, vorstellig geworden. Der zuständige Mitarbeiter, Herr Göbel, bestätigte, dass die erwähnte Quelle Im Grund genutzt werden kann für eine Pauschale von jährlich 300.-DM.
12.01.1996 In der Mitgliederversammlung am 12 Januar wurde den anwesenden Mitgliedern das Vorhaben Sportplatzneubau und dessen Finanzierung erläutert. Von den anwesenden 51 Mitgliedern sprachen sich 50 Mitglieder für die Durchführung des Projektes Umwandlung des Hartplatzes in einen Rasenplatz aus.
08.02.1996 Man entscheidet, dass die Durchführung des 1. Bau Abschnittes in Eigenleistung vorgenommen werden soll. Die nächsten Bauabschnitte sollen entsprechend ausgeschrieben werden. Der Platz soll auf der Sportheimseite ca. 30 cm höher gelegt werden, um die Kosten für Abraum und Entsorgung zu sparen. Die alte Laufbahn fällt weg. An deren Stelle wird eine Böschung angelegt und begrünt. Die Strom- und Steuerkabel für die Pumpstation der Quelle  Im Grund sollen vom Flutlichtraum aus in die Sammlergräben verlegt werden.
05.03.1996 Siegfried Breunich und Manfred Bauer beginnen mit den ersten Arbeiten und entfernen die Barrieren auf der Sportheimseite.
09.03.1996 Eine Vielzahl an Helfer erscheinen zum ersten Arbeitseinsatz. Leider ist der Boden jedoch noch hart gefroren und es ist unmöglich, wie vorgesehen, das Verbundpflaster zu entfernen.
14.03.1996 Mit einem Nivelliergerät werden die Festpunkte der Kanalisation eingemessen und eingezeichnet.
15./16.03 1996  An diesem Wochenende findet der erste große Arbeitseinsatz statt. Die Bagger arbeiten unter der Leitung von Siegfried Breunich beginnen. Der Hauptstrang der Drainage vor dem Sportheim/Turnhalle wird verlegt. Insgesamt wurden 125 Meter Kanal in einer Tiefe von 1,5 Meter verlegt, die Rohre abgesandet und der Graben zum Teil verfüllt und abgerüttelt. Ca. 50qm Erde wurden abtransportiert und zwischengelagert. Schließlich wurde der Platz für das Sonntagsspiel wieder geräumt sodass gespielt werden konnte.
18./19.03.1996 Das Verbundsteinpflaster vor der Halle wurde herausgenommen und gelagert.
22.03.1996 Der Drainagegraben zur Straße hin wurde ausgehoben, Rohre verlegt und mit Split verfüllt, sowie ein Reinigungsschacht gesetzt. Weitere Verbundsteine wurden herausgenommen und Barrierepfosten entfernt.
27.03.1996 Am Brunnen im Grund wurden die Pumpe und die Rohrleitung durch die Verbandsgemeinde ausgebaut.
29./30.03.1996 Der nächste Drainagestrang auf der Bachseite wurde verlegt und ein weiterer Reinigungsschacht gesetzt. An beiden Tagen wurden zusätzlich 200 lfm Drainagerohre u.a. auf der Sportheimseite verlegt und das Flutlichtkabel ausgehoben. Außerdem wurden ca. 200qm Erde abgefahren und zwischengelagert.
01.04.1996 Die Pfalzwerke verlegen im Zusammenhang mit dem Sportplatzbau die Gasleitung und den Hausanschluss.
11.04.1996 An der Quelle Im Grund erfolgt ein erster Pumpversucht in den Hochbehälter.
13.04.1996 Auf der Sportheimseite werden 5 Sinkkästen gesetzt und an den neu verlegten Kanal angeschlossen. Alle Gräben wurden abgesandet und verfüllt.
19./20.04.1996 Das Fundament für die Abflussrinne vor der Halle wurde auf einer länge von 100 m ausgehoben und auf Rinnenhöhe betoniert. Drei Leerrohre für Kabel wurden verlegt. 105 lfm Fundamentgraben für die Bordsteine wurden ausgehoben, 65 lfm Bordsteine in Beton und 75 lfm Rinnsteine in Zementspeis gesetzt.
22.04.1996 Die Vergabe der Beregnungsanlage des Platzes erfolgt an die Fa. Benz in Göllheim. Die Zuleitung zum Sportplatz von der Quelle aus übernimmt die Firma mit einem Spezialpflug. Die Pumpe für die Anlage wird im Sportheimkeller installiert.
26./27.04.1996 Weitere 40 lfm Bordsteine und 40 lfm Rinnsteine werden gesetzt. Alle Verbundsteine vor dem Sportheim werden herausgenommen, die gesamte Fläche ausgehoben, mit Split neu verfüllt und abgezogen. Auf der neuen Fläche werden anschließend neue Steine verlegt.
29./30.04.1996 An der Pumpstation wurde die umliegenden Hecken entfernt.
04.05.1996 Von der Fa. Benz, Göllheim wurden die Wasserrohre (Durchmesser 7,5 cm) sowie zwei Stromkabel von der Pumpstation bis zum Sportplatz verlegt und größtenteils eingepflügt. Von dem Schacht (Acker - Dietz) zum Sportplatz wurde ein Graben mit dem Bagger ausgehoben, worin Kabel und Wasserrohre verlegt wurden. An der Bachüberquerung im Grund wurde eine Absenkung der Kabel und der Wasserleitung gemacht. Kabel und Rohre wurden in eine 6 m lange Drainage eingebaut. die Fläche vom Sportheim bis zum Treppenaufgang wurde ausgehoben. mit Split verfüllt, abgerüttelt und abgezogen und mit neuen Steinen zugelegt. Anschließend wurde mit der Fläche vor der Sporthalle begonnen, ebenfalls, zum teil mit alten Steinen verlegt welche von den anwesenden Helfern geputzt und mit Schubkarren herbeigefahren wurden. Für die zu erstellenden Barrieren wurden im Pflaster alle 3 m Löcher ausgehoben. Vorläufig wurden dort Drainagerohre senkrecht eingelassen. Die Fläche vor dem Sportheim und Halle, die eine Woche vorher verlegt wurde, wurde abgesandet und abgerüttelt.
11.05.1996 Im Grund wurde vom Bachlauf bis zur Quelle (Brunnen) ein 66 m langer und 80 cm tiefer Graben ausgehoben, worin Wasserleitung und Stromkabel verlegt wurden. Anschließend wurde der Graben abgesndet, verfüllt und abgerüttelt. Am Sportplatz wurden von der Sprunggrube bis zum Sportheim 70 lfm Graben ausgebaggert (80 cm tief). Hierin wurden ebenfalls Kabel Wasserleitung verlegt. Im Heizungskeller wurden zwei Mauerdurchbrüche gemacht und Wasserleitung, Kabel und Leerrohre in den Keller verlegt.
12.05.1996 Auf dem alten Hartplatz findet das letzte Heimspiel der aktiven Mannschaft gegen Rockenhausen statt. Ab hier ist das Stadion (rote Erde) passe.
17./18.05.1996 Aufgang vom Parkplatz zum Sportplatz entlang dem Sportheim wurden alle Steine Herausgenommen und weggebracht. Die Kanalabdeckung an der betreffenden Stelle wurde mit zwei Ringen erneuert. Die gesamte Fläche ausgegraben, und wieder verfüllt. Zaun und Pfosten am Trainingsplatz wurde teilweise entfernt.
24.05.1996 Am Ballfangzaun wurde begonnen, der Draht entfernt. Das Pflaster am Treppenaufgang wurde fertig verlegt.
03.06.1996 Am Ballfangzaun wurde das obere Stück Draht mit der Feuerwehrleiter entfernt. Des weiteren wurden die Maße und die Höhe des neuen Platzes festgelegt. außerdem wurde die Baustelle für die anstehenden Arbeiten der Fa. Schwarz aufgeräumt.
17.06.1996 Die Verbandsgemeinde verlangt die umgehende 0,50 DM/qm. Man erinnert an die Vereinbarung bzw. die Aussage mit dem Wasserzweckverband vom 05.01.1996 (Pauschale von jährlich 300.-DM), kann sich letztendlich aber nicht durchsetzen. in der betreffenden Vorstandssitzung beschließt man, zwei Garagen für die Unterstellung von Geräten zu beschaffen. Außerdem wird die Möglichkeit erwogen und letztendlich auch vollzogen, hinter dem neuen Rasenplatz ein Trainingsplatz herzurichten, um den Rasenplatz weitgehendst zu schonen.
19.06.1996 Die Fa. Schwarz aus Winnweiler beginnt mit dem 2. Bauabschnitt, den Arbeiten auf dem Spielfeld ( Abtrag des Oberbaues, Verlegung der Drainage auf dem Platz und sonstig Vorarbeiten für eine Einsaat bzw. die Verlegung des Rollrasens).
20.06.1996 Neben der nun Tätigen Firma werden jedoch weitere Arbeiten in Eigenleistung ausgeführt: Beton von Ballfangpfosten und Toren entfernt, Mutterboden zwischen Bordsteinen Halle und Sportplatz eingebaut mit Fräse durchgearbeitet und anschließend mit Gartenrechen die Grasbüschel und Steine heruntergebracht. Das Stück von der Aufgangstreppe bis Flutlichtmasten am Sportheim wurde eingesät. Die Böschung unterhalb des Grundstückes Dietz wurde eingesät.
18.07.1996 Die nächste Ausschreibung umfasst die Erstellung bzw. Aufbringung einer Dringeschicht (12 cm) und einer Rasentragschicht (15 cm). Die Arbeiten wurden an die Fa. Müller aus St. Wendel vergeben. Ebenso entscheidet man sich für die Verlegung von Rollrasen, u.a. weil dessen Finanzierung durch einen privaten Sponsor gesichert scheint. Man beschließt jedoch auch weitere Einsparungen, u.a. durch die eigene Erstellung der Umzäunung, vorzunehmen.
20.07.1996 Großflächige Aufräumarbeiten auf und um den Sportplatz
27.07.1996 Durchbruch in den Keller -Heizungsraum zugemauert. Loch vor dem Eingang verfüllt, abgerüttelt und mit Steinen belegt. Aufgang zum Spotplatz auf 50 cm ausgegraben verfüllt, abgerüttelt und Bordsteine gesetzt. Am Quellenschacht im Grund wurde der Durchbruch für die Wasserleitung zugemauert und verputzt, sowie der Graben für Strom und Wasserleitung per Schaufel zugefüllt. 28.07.1996. Pflastersteine am Aufgang zum Sportplatz wurden verleg.
03.08.1996 Jägerzaun freigemacht; neues Pflaster noch einmal eingesandet, Fundamente von Schwemmsand befreit; für den später anzulegenden Grünstreifen vor dem Sportplatz wurde die Fläche eingeebnet und Grasbüschel abgerecht und weggefahren.
10.08.1996 Löcher für Ballfangzaun wurden ausgehoben - 17 Pfosten gestellt und einbetoniert ( 90 cm tief, ca. 30 Sack Zement wurden verarbeitet). An der Bachseite wurden Eisen eingeschlagen mit Holzbalken belegt aufgefüllt und eingeebnet. Von der Garage bis zum Bach Drainage verlegt; drei Kanalschächte eingespeist und die Kanaldeckel aufgelegt - ca. 10 LKW-Ladungen Erde herbeigefahren.
13.08.1996 Die Vorstandschaft beschließt den alten Ballfangzaun ebenfalls in Eigenleistung abzubauen, zu versetzen und hinter beiden Toren wieder zu verwenden.
17.08.1996 Ca. 60 Löcher für die Einzäunung des Sportplatzes wurden 60 cm tief ausgehoben und die Pfosten gesetzt und einbetoniert. Die Drainage an der Bachseite wurde verlängert und zugefüllt. An der Pumpstation im Grund wurde der Graben der sich gesetzt hatte mit Erde wieder aufgefüllt. Flutlichtkabel, das bei den Erdarbeiten zerrissen wurde, wieder in Ordnung gebracht.
22.-24.08.1996 An diesem Wochenende fand, man muss sagen ein Höhepunkt, beim Sportplatzbau statt. In einer beispiellosen Aktion wurden an drei Tagen 6000 qm Rollrasen verlegt. Insgesamt halfen 65 Helfer mit, den alten Hartplatz in ein schmuckes Rasenspielfeld zu verwandeln. Sowohl Mitglieder als auch viele Nichtmitglieder machten sich mit Gabeln und Schubkarren auf den Weg, um die vielen Stücke des aufgerollten Rasens aufzubringen. Weitere Arbeiten konnten aufgrund der Vielzahl der Helfer an der Umzäunung erfolgen.
14.09.1996 Einzäunung um den Platz mit Erde angefüllt (bis 30 cm Höhe). Böschung von Steinen gesäubert. Grünstreifen vor dem Sportheim eingeebnet und mit Mutterboden aufgefüllt.
27.09.1996 Zwischen Straße und Platz (Kirschbäume) wurde die Fläche eingeebnet, abgerecht und eingesät, ebenso wurde der Hang auf der Nordseite eingesät.
05.10.1996 Die auf dem Geißberg zwischengelagerte Erde wurde wieder angefahren und um den Trainingsplatz eingearbeitet  (LKW Fa. Humbert und Radlader Fa. Baab). Weiterhin wurden Aufräumarbeiten durchgeführt. Vorbereitungen für das Anbringen der Ballfangnetze wurden getroffen. 10.10.1996 Von der Fa. Müller wurden Tore und Eckfahnen gesetzt und der Platz gemäht.
12.10.1996 Ballfangnetze wurden angebracht, zum ersten mal der Platz abgezeichnet und zuvor die Markierungen eingemessen. Die angefahrene Erde wurde noch eingearbeitet mit einem Bobcat.
13.10.1996 Der Rasen ist Ordnungsgemäß angewachsen und ab sofort bespielbar. Das erste Spiel auf dem Platz wurde bei strahlendem Herbstwetter gegen Börrstadt ausgetragen und mit 6:3 gewonnen. Eine Vielzahl von Zuschauern, Freunden, Helfern wohnte diesem Ereignis bei. Der Förderverein veranstaltete zu diesem besonderen Anlass ein Schlachtfest und trug zum Gelingen dieses Freudentages bei.
09.11.1996 Auf dem Trainingsgelände wurden Pfosten gesetzt. Diese wurden zuvor aus unseren alten Barrierestangen zusammen geschweißt und anschließend gestrichen.
14/15.11.1996 Das Tor zur einfahrt wurde gesetzt. Dieses wurde in Eigenleistung von Ernst Gabel aus Imsbach und Manfred Bauer gebaut und gestrichen. Mit dem Einbau des Tores gilt das große Projekt des TuS 07 Steinbach die Umwandlung des Hartplatzes ( 30 Jahre Rot) in ein Rasenspielfeld ( Hoffendlich auch 30 Jahre Grün) in der Hauptsache als abgeschlossen. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 3689 Stunden Eigenleistung erbracht. Mittlerehrweile wurden weitere Arbeiten durchgeführt, sodass man zum Abschluss des Projektes 3813 Stunden erbrachte.



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