Bezirksliga Meister 19/20

Abenteuer Landesliga kann kommen.

Jetzt steht es fest, der TuS Steinbach steigt in die Landesliga West auf. „Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen“, gesteht 07-Trainer Timothy Hanauer. Was planen die Donnersberger Kicker nun, wie stellen sie sich die Zukunft in der neuer Spielklasse vor? 

Der Südwestdeutsche Fußballverband (SWFV) teilte unter der Woche das Abstimmungsergebnis der Vereinsumfrage zum Saisonabschluss mit. 1037 Klubs waren aufgerufen, 85 Prozent der gemeldeten Mannschaften machten mit, 80 Prozent votierten für den Vorschlag des Verbandes, der den beiden Erstplatzierten das Aufstiegsrecht einräumt und keine Absteiger vorsieht. „Wir haben uns nach dem Vorschlag des SWFV gefreut, dann gehofft, dass die Klubs ihn annehmen und in den vergangene Wochen schon ein bisschen gezittert, dass es klappt“, erklärt Timothy Hanauer, der Coach des TuS Steinbach. „Als am Mittwoch die Nachricht kam, ist mir ein Stein vom Herzen gefallen. Wir freuen uns alle natürlich riesig über diese Nachricht.“

Die Donnersberger haben den Aufstieg sportlich absolut verdient. In den 20 absolvierten Bezirksliga-Spielen gingen die Steinbacher 18 Mal als Sieger vom Feld. Eine Niederlage kassierte der TuS 07 nicht. Zweimal musste sich die Hanauer-Elf mit einem Remis begnügen. „Ich denke, wir hätten den Vorsprung in den restlichen Partien auch verteidigt“, sagt Hanauer im Rückblick. Mit dem SV Hinterweidenthal, der zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs mit einem absolvierten Spiel mehr zwei Zähler hinter den Steinbachern lag, hatte der TuS einen hartnäckigen Verfolger. „Letztlich war aber der Abstand zum Dritten für beide Klubs auf den Plätzen eins und zwei schon groß. Deshalb denke ich, das mit dem Aufstieg geht voll in Ordnung“, sagt Hanauer.

Keine große Sause geplantEine große Meisterschaftssause wird es n den nächsten Tagen nicht geben. „Wir müssen jetzt erst einmal abklären, was in Sachen Corona-Verordnung so möglich ist. Generell ist ein Zusammensitzen mit Grill im kleinen Mannschaftskreis denkbar“, sagt Spielleiter Markus Buhl-Bohlander. „Für uns ist das eine tolle Sache. Wir freuen uns auf die Landesliga.“

Die Planungen für die neue Spielklasse hat der Klub bereits zu dem Zeitpunkt begonnen, an dem der SWFV seinen Vorschlag für die Wertung der Saison veröffentlichte. „Der Kader bleibt so weit zusammen“, so Buhl-Bohlander. „Wir haben ihn aber punktuell schon verstärkt. Möglich, dass es in den nächsten Wochen weitere Neuzugänge gibt.“ Laut Coach Hanauer, der das Team auch in der Landesliga trainieren wird, haben die Steinbacher mit Mittelfeldspieler Okan Kirik vom FV Rockenhausen und Stürmer Nico Dannenfelser, der für den TuS Stetten in der abgelaufenen Runde 14 Mal in der B-Klasse traf, zwei aus der Region bekannte Akteure verpflichtet. „Wir nehmen das Abenteuer Landesliga an. Ich denke sogar, dass wir eine gute Rolle in der neuen Spielklasse spielen können“, findet Hanauer. Was ihn so optimistisch macht: „Meine Mannschaft hat noch Potenzial, und im letzten Test vor der geplanten Rückrunde haben wir den Landesliga-Aufsteiger TuS Hohenecken mit 3:0 geschlagen.“ Der Steinbacher Coach sagt aber auch: „Für den einen ist die Landesliga genau die richtige Spielklasse, für den anderen im Team wird es ein ganz hartes Jahr. Aber wir wollen die Herausforderung annehmen. “

Hanauer rechnet damit, dass es am 1. September mit der neuen Runde los gehen könnte. „Ob wir Testspiele bis dahin absolvieren können, weiß ich nicht. Aber im Juli fangen wir mit der gezielten Vorbereitung auf die Landesliga an“, macht er klar und betont: „Nun wollen wir aber erst einmal den Erfolg noch feiern.“

Trotz 0:8-Niederlage gleich zu Saisonbeginn schon ein Höhepunkt für den TuS 07 Steinbach: Heimspiel im Verbandspokal gegen den ruhmreichen FK Pirmasens (blaue Trikots).

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