
Die Meisterlichen des TuS 07 Steinbach
Fünfzehn lange Jahre musste der TuS 07 Steinbach warten,
bis erstmals wieder eine Meisterschaft zu feiern war. Nach
einer sehr ,erfolgreichen Saison jagen die Mannen von
Spielertrainer Markus Ferber in der neuen Runde in der
Bezirksklasse dem Ball nach. Ein wenig überraschend war der
Titel für Steinbach schon, wurden doch eher die Teams aus
Dreisen, Bolanden oder Stahlberg als Favoriten gehandelt.
Zumal es zu Saisonbeginn gar nicht so rosig aussah. Die
ersten Heimspiele mussten auf fremdem Platz in Dreisen
ausgetragen werden, da der eigene Sportplatz im Umbau war.
Eine Vorbereitung im benachbarten Breunigweiler, die einiges
zu wünschen übrig ließ, und verletzte Stammspieler machten
den Verantwortlichen nicht gerade Mut. Wir können schon um
die oberen Ränge mitspielen, den Aufstieg konnte ich mir
aber nach dem Saisonanfang nicht vorstellen", erinnert sich
Spieleiter Markus Buhl-Bolander.
Sein zweites Jahr als Spielertrainer fing Markus Ferber an.
Er spielte lange beim TuS Göllheim, kam über den TuS
Rüssingen an den Donnersberg. Die Vorrunde verlief zufrieden
stellend, einen Motivationsschub brachte im Oktober der
fertig gestellte Rasenplatz. Mit sieben Punkten Rückstand
auf den Tabellenführer ging man in die Winterpause.
Für die Meisterschaft entscheidend war die Serie von zwölf Spielen
ohne Punktverlust zum Rückrundenauftakt. Nach dem 8:o
gegen Alsenz und 7:1 gegen Kriegsfeld stürzte die Ferber
Elf den Tabellenführer Dreisen mit 4:3. Der Platz an der
Sonne wurde dann bis zum Runden ende verteidigt.
Von Spiel zu Spiel wuchs auch die Begeisterung im Ort. Im
Nachholspiel gegen Stahlberg gab es mit 350 Zuschauern den
Rekord. Trotz der günstigen Ausgangslage blieben die
Erwartungen im Umfeld realistisch. Das Trainergespann Ferber/Siragusano
konnte in Ruhe arbeiten.
,,Wir sind glücklicherweise von Verletzungen verschont
geblieben", so Ferber. Seine Truppe aus 14 etwa
gleichstarken Spielern und eine gut besetzte Reserve bot dem
spielenden Coach viele taktische Möglichkeiten. ,,Da ich
selbst auf dem Platz stehe, konnte ich bei Rückständen immer
motivierend eingreifen", bewertet Ferber seinen Part als
Aktiver.
Das Torverhältnis von 102:42 zeigt, warum sich pro
Heimspiel im Schnitt 150 Zuschauer einfanden. ,,Wir konnten
schon einen attraktiven Fußball bieten, das Team suchte
immer den Weg nach vorne und schoss viele Tore", so Markus
Ferber.
Für die sorgt das ,,Magische
Dreieck von Stobach" mit Siragusano (34 Tore),
Ferber (28) und Mahmuti (20) verfügt der TuS über einen
exzellenten Sturm, der die gegnerischen Abwehrreihen des
Öfteren narrte.
,,Zuerst muss der Klassenerhalt gesichert werden", gibt
Markus Ferber die Lösung für die neue Runde aus. Die
Erfolgself bleibt im wesentlichen zusammen, mit Georg
Schöpfer aus Breunigweiler kommt ein Bezirksliga erfahrener
Torwart hinzu. Erstmals wird in der Vorbereitung ein
Trainingslager bezogen. Dem Zufall soll nichts überlassen
werden.
DIE MEISTER 1996 –1997
Markus Ferber 31 Spiele/28 Tore, Konrad Barner 31/7, Armin
Bauer 30/0, Sascha Gerber 30/0, Michael Siragusano 30/34,
Volker Bauer29/0, Erich Penkhues 28/1, Heiko Engel 27/2,
Steffen Christ 27/3,Rainer Knoll 27/0, Fuat Mahmuti 26/20,
Uwe Bauer 23/4, KurtPenkhues 20/0, Marc Wagner 16/1,
Wolfgang Breunich 12/0, Nick Wagner 12/2, Uwe Gassner 9/0,
Stefan Müller 8/0, Jörg Merkle 6/0, Christoph Geißler 3/0,
Marco Rieder 2/0, Thomas Müller2/0, Christian Gabelmann
2/0, Heribert Christ 1/0.
|